Ortsgemeinschaft Buldern e.V.

Mit Muskelkraft und viel Tempo

So lief das Maibaum-Aufstellen in Buldern

Vier Minuten schneller als im Vorjahr war die Feuerwehr beim Maibaum-Aufstellen in Buldern.

(Fotos: Barbara Wübbelt)Vier Minuten schneller als im Vorjahr war die Feuerwehr beim Maibaum-Aufstellen in Buldern. (Fotos: Barbara Wübbelt)

Vier Wochen nach den Osterbräuchen fand in Buldern das nächste Großevent statt: Am Samstagnachmittag stellte die Feuerwehr Buldern den Maibaum auf. Dabei war das eingespielte Team aus Frauen und Männern in diesem Jahr noch vier Minuten schneller fertig als im vergangenen Jahr.

Auf Einladung der Ortsgemeinschaft trafen sich alle Teilnehmer zunächst an der Alten Kirchstraße. Pünktlich um 15 Uhr marschierte der Zug unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges und des Fanfarenzuges zum Spiekerplatz. Der mit Birkengrün geschmückte Leiterwagen wurde bereits zum zweiten Mal von Felix Adelt gezogen. Das Schmücken des Kranzes hatte in diesem Jahr die Nachbarschaft Hangenau übernommen. Nach den Regenbogenfarben von Oeings Kamp und den Kolpingfarben im Jubiläumsjahr hatten sie sich für eine bunte Reihe an Bändern entschieden. Um den Kranz herum wurden des Weiteren einlaminierte Papiertauben befestigt. Diese Idee hatten Christiane Tücking und Julia Große Brintrup. Vier Tauben flattern zudem an etwas längeren Bändern im Wind.

Die Nachbarschaft folgte beim Marsch über die Weseler Straße dem geschmückten Maikranz. Auch der Vorstand der St.-Johanni-Schützenbruderschaft nahm am Umzug teil. Vorweg gingen Bürgermeister Carsten Hövekamp, Ortsvorsteher Christoph Wübbelt und Udo Schulte ter Hardt, Vorsitzender der Ortsgemeinschaft.

Er war es auch, der bei bestem Wetter die Gäste am Spiekerplatz begrüßte. Den vielen Helfern rund um die Veranstaltung sprach er seinen Dank aus. Hövekamp und Wübbelt wiederum dankten der Ortsgemeinschaft dafür, dass sie bei der Traditionsveranstaltung erneut die Federführung übernommen hatte. Wübbelt gab anschließend das Startzeichen für die Feuerwehr.

Auf dem Spiekerplatz stand da bereits der alte historische Feuerwehrwagen bereit. Die Tafeln der einzelnen Handwerksberufe wurden an den Stamm geschraubt, der bunt geschmückte Kranz am oberen Ende befestigt. Als Abschluss kam eine Buldern-Fahne an die Spitze. Dann begann die Schwerstarbeit: Mittels langer Doppelstangen wurde der Baumstamm in die Höhe gestemmt - und stand um kurz nach 16 Uhr.

Für das leibliche Wohl am Spiekerplatz war bestens gesorgt: Grillwürstchen gab es bei den Kiepenkerlen, Waffeln bei der Bücherei. Die Kolpingsfamilie hatte im Klemen Spieker zudem den Backofen angeworfen. Die Theke besetzen wie in den Vorjahren die Eisenbahnfreunde. Für die Kinder war die große Hüpfburg von der Jugendfeuerwehr Dülmen ausgeliehen worden. Erstmals boten das Familienzentrum St. Josef und das Kinderhaus am Wemhoff eine Malstation an.