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20.04.2017 | Dülmener Zeitung / Claudia Marcy

Archiv, Fundus, Probenraum

Bulderns Vereine freuen sich auf den Einzug ins Erich-Kästner-Haus im nächsten Jahr

Dem Fanfarenzug Buldern geht der Name - jedenfalls wirken seine Ankündigungen so - bereits leicht über die Lippen. Andere tun sich mit der Bezeichnung Erich-Kästner-Haus vielleicht noch ein wenig schwer. Gemeint ist jener Gebäudeteil der früheren Erich-Kästner-Hauptschule, der von der Stadtverwaltung bislang als Geysbergtrakt bezeichnet wurde.

Der Geysbergtrakt der früheren Erich-Kästner-Hauptschule soll als Erich-Kästner-Haus ein Treffpunkt für Bulderns Kulturschaffende werden. Zurzeit findet hier Unterricht für Grundschüler statt. (DZ-Foto: Marcy)

Für alle, die auch mit dieser Bezeichnung noch nicht viel anfangen können: Es handelt sich um die Räume links vom Eingang aus gesehen, die über eine breite Rampe barrierefrei erreicht werden können. Die insgesamt vier Klassenräume auf zwei Etagen plus einige kleinere Räume sollen Bulderns Kultur treibenden Vereinen sowie Adler Buldern zur Verfügung gestellt werden. Allerdings erst, wenn alle Umbauarbeiten beendet sind und die Ludgerus-Grundschule samt ihrer Offenen Ganztagsschule (OGS) ihre Räume gleich nebenan in der früheren Hauptschule komplett in Besitz nehmen kann.

Die Ortsgemeinschaft Buldern, der Kunst- und Kulturkreis Buldern, Adler Buldern, die Theatergruppe der kfd und die beiden großen Musik treibenden Vereine des Dorfes, Fanfarenzug und Spielmannszug Buldern, werden das Erich-Kästner-Haus nutzen - als Probenräume etwa oder als Lager beispielsweise für Instrumente oder den Theaterfundus. Auch das Dorf-Archiv der Ortsgemeinschaft soll im Erich-Kästner-Haus untergebracht werden. Bislang sind die Unterlagen und Exponate daheim bei den engagierten Heimatfreunden und -forschern gelagert.

Die Stadt hat die Vereine bereits zu einem Treffen eingeladen und die Bedarfe abgefragt: Wann werden von wem die Räume benötigt? "Die Abstimmungsgespräche laufen", so Stadtsprecherin Stefanie Kannacher. Ortsvorsteher Hans Twiehoff, die CDU-Vorsitzende Buldern, Edith Eiersbrock und die Ortsgemeinschaft Buldern sind in die Gespräche eingebunden.

Fanfarenzug und Spielmannszug proben bereits im Erich-Kästner-Haus. Auf das Foyer müssen sie derzeit verzichten, schließlich wird hier noch gebaut. Anfang nächsten Jahres soll das Haus dann den Vereinen zur Nutzung übergeben werden. Bis dahin sind noch kleine Renovierungsarbeiten in dem Trakt nötig, ein Raum soll schallgedämpft werden und Toiletten sind einzubauen.

Soll das Erich-Kästner-Haus mit einem Fest eingeweiht werden? Bisher sei noch nichts geplant, sagt Edith Eiersbrock. Aber wer Buldern kennt, kann sich schwer vorstellen, dass die Übernahme des Kulturhauses sang- und klanglos vonstatten geht. Das Schild der früheren Hauptschule mit dem Konterfei des Schriftstellers ist gesichert und wird zu gegebener Zeit am Erich-Kästner-Haus angebracht.



Das alte Schild der Erich-Kästner-Schule soll später das Kulturhaus schmücken.







 

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