Ortsgemeinschaft Buldern e.V.

Der Große Spieker - Ursprung auf dem Hof Schulze Mönking in Senden

Im Frühjahr 1976 bildete sich aus Mitgliedern der Bulderner Vereine der Arbeitskreis „Ortsmittelpunkt Buldern“ um einen Spieker als Heimat- und Vereinshaus zu errichten. Dierser beschloss unter der sachkundigen Beratung und wesentlichen Mithilfe des Architekten Siegfried Wrocklage, diesen Spieker der Familie Schulze Mönking in der Bauerschaft Bredenbeck bei Senden zu erwerben und ihn hier im Ortsmittelpunkt unter Mithilfe der Bulderner Bürger auf dem ehemaligen Vikariengrundstück, das von der Stadt Dülmen zur Verfügung gestellt wurde wieder aufzubauen.

Abgebaut im Mai 1976 - Der Gräftenhof der Familie Schulze Mönking wird im 10ten Jahrhundert bereits erwähnt, und ist einer der ältesten und bedeutsamsten des Sendener Raumes. Der Speier wurde, wie die Inschrift berichtet von

DIDDERICK+HINRICH+MONNEKINCK+UNDT+ELISABETH+BECKMANN+EHELEUTE ANNO 1753+DEN`5TEN+JUNI

In der Nähe des Haupthauses als Kornspeicher errichtet. Später wurden die unteren Räume des Spiekers als Braustube und Backhaus genutzt. 1919 renoviert, wurde der Spieker im letzten Krieg Unterkunft für Hofbesitzer und Flüchtlinge aus dem Dorf. Aus nach den Krieg wurde der Spieker lange Zeit von Flüchtlingen aus dem Osten bewohnt, und war hiermit seine letzte Aufgabe auf dem Hof.

Der Spieker wäre weiter verkommen, wenn nicht der Arbeitskreis ihm neues Leben gegeben hätte. Im Mai 1976 begann der Arbeitskreis unter der Leitung von Willi Essmann mit dem Abbau des Spiekers.

Abbruch und Aufbau