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Neuigkeiten
00.10.2019, 00: Uhr | Dülmener Zeitung / Claudia Marcy
Zeit für die wichtigen Dinge
Geselligkeit und etwas Politik beim Neujahrsempfang



„Kein Tag hat genug Zeit, aber jeden Tag sollten wir uns Zeit genug nehmen.“ Unter dieses Motto hatten die Ortsgemeinschaft Buldern und die Vereine des Ortsteils Sonntagvormittag zum Neujahrsempfang in die Dorfschmiede eingeladen. Und tatsächlich nahmen sich die zahlreichen Besucher Zeit für ein gemütliches Beisammensein.


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Zeit für geselliges Miteinander nahmen sich die Bulderner (Fotos: Claudia Marcy)
Zuvor hatten in der heiligen Messe in der Kirche die 80 Sternsinger aus Buldern mit ihrem Einzug einen Glanzpunkt gesetzt. Und auch beim Neujahrsempfang sammelte eine kleine Abordnung noch einmal Geld für die Partnergemeinde Vitorino Freire. Fast 420 Euro kamen auf diese Weise zusammen, konnte Bernhard Lammers, Vorsitzender der Ortsgemeinschaft, ein tolles Ergebnis verkünden.

Lammers eröffnete das gesellige Beisammensein, begrüßte die zahlreichen Ehrengäste, darunter Vertreter aus Wirtschaft, der Banken, des Handels und des gesellschaftlichen Lebens.

Ein besonderer Gruß ging an die zahlreichen Ehrenamtlichen, die mit ihrem Einsatz dazu beitragen, dass Traditionsveranstaltungen wie das Maibaumaufstellen oder der Weihnachtsmarkt stattfinden können oder die für ein lebendiges Vereinsleben sorgen. Sie trügen wesentlich dazu bei, dass Buldern so liebens- und lebenswert sei, so Lammers.


Die stellvertretende Bürgermeisterin Manuela Pross lobte ebenfalls das Miteinander in dem Ortsteil, ebenso Ortsvorsteher Hans Twiehoff. Er hatte zudem einen kurzen Bericht aus der Politik dabei. So versicherte er, dass in diesem Jahr die Bauarbeiten für den Radweg zwischen Buldern und Dülmen beginnen werden.

Etwas länger warten müssen Bulderns Radler allerdings darauf, dass die Strecke entlang der Bahnlinie für sie geteert wird. Im Haushalt 2019 sei dafür kein Geld eingestellt, aber man habe bei der Stadt erreichen können, dass dafür im kommenden Haushalt wieder eine Summe bereitstehe, versprach Twiehoff.

Den Rückzug der Firma Wienerberger aus Buldern bedauerte er. Es gebe aber Verkaufsverhandlungen mit einem Unternehmen aus dem Münsterland, das zwar in einer anderen Branche tätig sei, aber Lärm- und Schmutzbelastung würden durch den Besitzerwechsel nicht steigen, zeigte sich Twiehoff zuversichtlich.

Gedanken zu 70 Jahren Grundgesetz für die BRD formulierte Dr. Dieter Potente. In seinem Vortrag gelang es dem Festredner, das anspruchsvolle Thema auf kurzweilige Art darzustellen, sodass es langen Applaus zum Schluss gab. Potente hatte kleine Ausgaben des Grundgesetzes mitgebracht, die unter den Anwesenden verteilt wurden und auf großes Interesse stießen.
Zu den schwungvollen Klängen der Pumpernickels klang der offizielle Teil des Neujahresempfangs aus.



Zusatzinformationen zum Download
Original-Zeitungsartikel DZ vom 07.01.2019
 




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