Cafeteria im Spieker - jetzt wieder jeden Donnerstag

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04.06.2022, 00:00 Uhr | Stadtanzeiger / Alexandra Schlüter

QR-Code-Rundgang durch Buldern ist fertig

Auf den Spuren des tollen Bomberg

Der tolle Bomberg ist weit über die Grenzen seines Heimatortes Buldern bekannt. Sogar die „Sendung mit der Maus" hat dem übermütigen Adligen einen Beitrag spendiert. Dieser soll in Kürze auch über die Stele am Alten Bahnhof abrufbar sein, die Teil des QR-Code-Rundganges durch den Dülmener Ortsteil ist.

Geschichte, Fotos und eben auch kleine Videos berichten den Besuchern, was sich an markanten Punkten zugetragen hat. Darunter zentrale Örtlichkeiten wie der Spiekerplatz, die Kirche oder eben der Alte Bahnhof, aber auch die Bauerschaften Hangenau, Limbergen und Dorfbauerschaft sind eingebunden. Hier sind die Stelen zwar etwas weiter außerhalb des Ortes zu finden, dafür liegen diese aber passend an den Sitzgelegenheiten.

Eine Arbeitsgruppe der Ortsgemeinschaft hat mit Unterstützung lokaler Firmen 22 dieser geschichtsträchtigen Orte via Stele digital zum Leben erweckt. So darf natürlich auch ein Infoterminal hinter der Kirche an der Nottulner Straße nicht fehlen, wo alljährlich das traditionelle Hasseln stattfindet. „Hierzu wird es in Kürze auch ein Videogeben", verspricht Udo Schulte Hardt (Vorsitzender der Ortsgemeinschaft). Überhaupt würde er sich wünschen, dass die Bürger viele Ideen beisteuern. Denn: „Wir können das System immer noch erweitern.“

Stolz ist er, dass mit viel ehrenamtlichem Engagement in Buldern in relativ kurzer Zeit ein solch digitaler Rundgang geschaffen wurde. Und nicht nur die Ortsansässigen und Touristen interessieren sich für den Rundgang, auch ehemalige Bulderaner blicken neugierig in die alte Heimat. 

„Wir haben einen Bulderaner, der jetzt in Kanada wohnt und sich sehr dafür interessiert", nennt Udo Schulte ter Hardt ein Beispiel. Und auch die Grundschule würde den Rundgang gerne in ihr Unterrichtsprogramm aufnehmen.

Eine Übersicht über die Orte findet sich auf dem Spiekerplatz, hier sollte auch im Idealfall der Rundgang starten. Das ist aber kein Muss, letztlich spricht jede Stele für sich. Wer die komplette Führung abläuft oder mit dem Rad absolviert, der erfährt auf jeden Fall eine Menge Wissenswertes und Lustiges über den größten Dülmener Ortsteil und seine Geschichte. 

Bildunterschriften:

Um den alten Bahnhof und den tollen Bomberg ranken sich viele Anekdoten, die im digitalen Rundgang natürlich zu finden sind. Udo Schulte ter Hardt freut sich, dass das Projekt jetzt abgeschlossen ist – eine Erweiterung ist dabei jederzeit noch möglich.


Die Kirche darf im Rundgang natürlich nicht fehlen.
(Fotos: Alexandra Schlüter)

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