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05.11.2021, 00:00 Uhr | Dülmener Zeitung / Barbara Wübbelt

Mehr als eine Premiere beim Heimatabend der Ortsgemeinschaft

Und die Polizei kam auch

Gleich eine ganze Reihe Premieren gab es beim Haimatabend der Ortsgemeinschaft Buldern in der Dorfschmiede. Wobei: Nicht jede war geplant.

Aber der Reihe nach. Als neuer Vorsitzender war es erstmals Udo Schulte ter Hardt, der die Anwesenden begrüßte. „Endlich wieder gemeinsam feiern war für die Mitglieder, die Kultur mit echtem Enthusiasmus leben, schon ein toller Start nach der langen Auszeit“, betonte er. Als Gäste hieß er unter anderem den stellvertretenden Bürgermeister Detlev Rathke willkommen. Die Ortsgemeinschaft sei nicht nur ein wichtiger Verein für Buldern, sondern wichtig für die Stadt Dülmen, betone dieser.

Eine weitere Premiere gab es zuvor, als Ortsvorsteher Christoph Wübbelt per Videoschalte grüßte – war er doch gerade bei der CDU-Klausur in Oeding.

Nach dem Grünkohl-Essen kündigte Michael Potthast das weitere Programm an. Und was passte besser als ein Gedeck mit Tasse und Kännchen direkt nach dem Essen? Genau so lautete der Titel des ersten Sketches der kfd Buldern, gewissermaßen als Nachtisch fürs Gemüt. Und der Funke sprang direkt über, die Stimmung war famos.

Es folgte die erste Gesangseinlage des Kleinen Chores, der eine Auswahl aus irischen Folksongs, Madrigalen und einem Trinklied bot. „Auch wenn wir leider nicht komplett sind“, so der Leiter Jörg Overgoor, „arbeiten wir uns durch die Jahrhunderte.“

Dann ging es weiter mit dem nächsten Sketch der kfd-Theatergruppe: Zwei Bauern wollten sich einen schönen Abend in einer amourösen Location machen. Die Damen spielten das so unglaublich real, dass durch die lauten „Ah's“ und „Oh's“ einige echte Polizisten angelockt wurden, die der Vorsitzende schnell über ihren Irrtum aufgeklärt hatte. Schallendes Gelächter erklang. Diese Premiere von gleich sechs Polizisten beim Heimatabend hatte Bernhard Lammers, langjähriger Vorsitzender der Ortgemeinschaft, in seiner ganzen Amtszeit nie erlebt.

Im Anschluss warteten englische und deutsche Popsongs des Kleinen Chores, der ohne Zugabe nicht entlassen wurde.

Ein besonderes Bonbon gab es zudem für alle in Form eines Videos. Denn: Vor vielen Jahren war ein Film über den Tollen Bomberg in der „Sendung mit der Maus“ gelaufen, der zum Abschluss des offiziellen Teils noch einmal gezeigt wurde. (wüb)

(Bildunterschrift: Der Kleine Chor sorgte für musikalische Einlagen beim Haimatabend der Ortsgemeinschaft | DZ-Foto: Wübbelt)

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Verdächtige Geräusche vom Kindergartengelände entpuppten sich als lustige Theateraufführung

Gefahr nur für das Zwerchfell beim Lachen

Es war ein nicht alltäglicher Polizeieinsatz in Buldern am Freitagabend. Während der Aufführung eines Sketches durch die Frauengemeinschaft kfd, bei dem nicht auf offener Bühne, sondern in einem Hinterzimmer der Gaststätte Alte Dorfschmiede laute „Ah's“ und „Oh's“ erklangen, tauchten – wie oben berichtet – echte Polizisten auf.

Alarmiert worden waren sie von Nachbarn, die verdächtige Geräusche vernommen und sich deshalb an die Polizei gewandt hatten. Dabei hatten sie die Geräusche nicht der Gaststätte, sondern dem benachbarten Kindergarten zugeordnet.

Schnell klärte sich auf, dass sich weder am Kindergarten noch in dessen Umgebung jemand in einer Notlage befand oder dass Gefahr in Verzug war.

Nahdem sich die Polizeibeamten auch in der Gaststätte überzeugt hatten, dass alles in Ordnung war, empfahlen sie sich.

Die Anwohner, das betont Polizeisprecherin Britta Venker, haben sich absolut richtig verhalten. „Wenn man etwas Verdächtiges wahrnimmt, ist es immer richtig, sich bei der Polizei zu melden.“ Der Kollege oder die Kollegin auf der Wache werden sich die Situation schildern lassen „und dann zu einer Einschätzung der Lage kommen“. Sollte die Einschätzung heißen, dass kein Einsatz nötig sei, werde das auch erklärt, betont die Pressesprecherin. Geräusche auf einem unbeleuchteten und um diese Uhrzeit verlassenen Kindergartengelände war für die Polizei am Freitag ein Grund, um dort nach dem Rechten zu sehen. Dass sich das dann als Theateraufführung herausstelle – umso besser. Ein ausführlicher Polizeibericht musste auch nicht geschrieben werden. (DZ)

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