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01.03.2018, 19:30 Uhr | Dülmener Zeitung / Barbare Wübbelt

Bürgermeisterin zu Gast bei der Ortsgemeinschaft Buldern

Anwohner-Ärger über "Rush Hour"

"Uns interessiert das, was für Buldern wichtig ist." (Bernhard Lammers)

Bürgermeisterin Lisa Stremlau diskutierte fast zwei Stunden lang mit den Besuchern des Bürgerstammtisches der Ortsgemeinschaft

"Wir sind weder für Politik noch Verwaltung zuständig. Uns interessiert das, was für Buldern wichtig ist." Das betonte Bernhard Lammers, Vorsitzender der Ortsgemeinschaft Buldern, bei der Begrüßung von Bürgermeisterin Lisa Stremlau und Ortsvorsteher Hans Twiehoff sowie vieler Vereinsvertretern. Sie alle waren zum neunten Bürgerstammtisch gekommen, zu dem die Ortsgemeinschaft am Donnerstagabend in den Großen Spieker eingeladen hatte. Fast zwei Stunden stand Stremlau den Anwesenden Rede und Antwort, und teilweise ging es sehr emotionsgeladen zu.

Die Vertreter von Spielmannszug, Fanfarenzug, Kunst- und Kulturkreis sowie die Landfrauen wollten etwa wissen, welche Kosten künftig auf Vereine bei der Nutzung des Erich-Kästner-Hauses zukommen. Hier seien Zahlen in Umlauf, die von den Organisationen als zu hoch eingestuft würden. Stremlau betonte, dass keine Miete, sondern die Betriebskosten (Strom, Wasser) umgelegt werden sollen.

"Man kann nicht jeden Verein miteinander vergleichen", betonte sie und erläutert, dass es unterschiedliche Sätze geben werde. Bei einem Treffen mit dem Gebäudemanagement sollen alle Kosten zusammengetragen und dann ausgerechnet werden, wie viel jeder Verein stemmen kann. Lammers ergänzte, dass noch einige Vereine an ihn herangetreten seien, die nach dem Wegfall der Räume im Kinderhaus Am Wemhoff nach Lagermöglichkeiten suchen.

Das Kinderhaus, das Anfang des Jahres in das frühere Gebäude der Ludgerus-Grundschule gezogen war, war dann auch das nächste große Thema beim Bürgerstammtisch. Einige Anwohner der anliegenden Sackgasse übten Kritik an der Verlegung des vorigen Nebeneinganges zum Haupteingang. In der ruhigen Wohngegend gebe es zu einigen Zeiten nun eine "Rush Hour". Bis zu 120 Autos täglich seien gezählt worden. Seitens der Verwaltung hätten die Anwohner eine bessere Kommunikation gewünscht. Stremlau nahm die Anregung mit, den Haupteingang über den Schulhofweg zu wählen. Der Abriss des alten Grundschulgebäudes und die Neugestaltung des Schulhofes sollen demnächst ja abgeschlossen sein.

Nach kurzen Ausführungen zu den anstehenden Arbeiten am Bulderner See und dem neuen Radweg (siehe unten) sowie zu Haushalt und Schulsystem verabschiedete sich die Bürgermeisterin. Im Gepäck viele Anregungen – und einen Briefumschlag. Denn der Fanfarenzug sparte sich eine Briefmarke und überreichte Stremlau persönlich die Einladung zum Konzert anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Vereins.


Arbeiten an See und Radweg:

Aus verschiedenen Fördertöpfen unterstützt stehen demnächst am Bulderner See verschiedene Maßnahmen an: Erneuerung der Beschilderung, Installation von Informations- und Orientierungsschildern, die Erweiterung der Schilfbestände sowie der Aufbau von Wasserrinnen aus Edelstahl zählte Stremlau hier auf. Auch sollen 120 Weiden gescheitelt werden.

Daneben berichtete die Bürgermeisterin, dass im Herbst mit dem Bau eines Radweges in Höhe des Abzweiges nach Rödder begonnen werden soll. Einen Kreisverkehr werde es dort allerdings nicht geben, dafür aus Richtung Buldern kommend eine Linksabbiegerspur sowie eine sichere Bushaltestelle.

Auf Dauer, so Edith Eiersbrock von der CDU Buldern, wäre ein Radweg über die komplette Strecke bis zum Sportplatz nach Rödder wünschenswert.

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