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08.01.2018, 00:00 Uhr | Dülmener Zeitung / Markus Michalak

Mit viel Humor ins Neue Jahr

In Bulderns Dorfschmiede wurde ein schwungvoller Wechsel von 2017 zu 2018 gefeiert

Es war ein charmanter Versprecher von Bernhard Lammers, der sehr gut zur fröhlichen Stimmung in der Dorfschmiede passte.

Buldern lud zum Empfang / Ein humorvoller Start ins Neue Jahr (DZ-Foto: Michalak)
"Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Sängerinnen", rief der Erste Vorsitzende der Dorfgemeinschaft den gestandenen Mannsbildern des MGV Germania Buldern zu. Vor allem passte der Versprecher ausgezeichnet zum selbst gewählten Motto des Bulderner Neujahrsempfangs: "Wer den Tag mit einem Lachen beginnt, hat ihn bereits gewonnen."

Dass die Bulderner im vergangenen Jahr viel zu lachen hatten, und dass die Chanchen gut stehen, dass auch 2018 ein gutes und erfolgreiches Jahr für den Ortsteil wird, dafür hatte Lammers eine ganze Menge Belege in seiner Begrüßungsansprache mitgebracht.

So zähte er eine imposante Reihe von gewonnenen Titeln aus Fußball, Kegeln, Volleyball und Badminton auf. Besonders die Altherren-Mannschaft von DJK Adler Buldern, die nur knapp den Einzug ins Viertelfinale bei den Deutschen Meisterschaften verpasst hatte, wurde wiederholt für ihre herausragenden Erfolge gewürdigt.

Eine besondere Würdigung erfuhren aber in Lammers Ansprache auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne die "unsere Gesellschaftsform so gar nicht vorhanden wäre." Ihnen - und auch den vielen Sponsoren - galt sein besonderer Dank. Lammers blickte zurück auf ein Jahr, in dem der Spielmannszug sein Jubiläum gefeiert hatte, in welchem bei schönem Wetter der Maibaum aufgestellt werden konnte und ein erfolgreiches Schützenfest sowie ein zünftiges Oktoberfest begangen wurden. Und weil er so viele engagierte Bulderaner kennt, ist er sicher: "Auch 2018 wird für unser Dorf ein erfolgreiches Jahr."

Da sich Bürgermeisterin Lisa Stremlau im Urlaub befindet, und ihre Stellvertreterin, Manuela Pross, mit Erkältung leider absagen musste, übernahm Ortsvorsteher Hans Twiehoff die Aufgabe, den Gruß der Stadt Dülmen auszurichten. Er verwies auf den bald entstehenden Fahrradweg zwischen Dülmen und Buldern und erklärte, dass der Ortsteil auch vom gesplanten Bügerbus profitieren werde. Denn durch diesen könne künftig vom Dülmener Bahnhof aus die Innenstadt viel besser erreicht werden.

Den Gastvortrag übernahm Stadtarchivar Dr. Stefan Sudmann, der die Bulderner mit auf einen unterhaltsamen Spaziergang von der ersten historischen Erwähnung Bulderns bis hin in die Neuzeit nahm. "So einen Geschichtslehrer hätte ich mir sehr gewünscht", bedankte sich Lammers für den ebenso kenntnis- wie abechslungsreichen Abriss der Bulderner Geschichte.

Unter anderem verwies Sudmann die Entstehung des Bahnhofs durch den "Tollen Bomberg" ins Reich der Legenden (die Kaufmannschaft hatte ein Interesse an der Bahnverbindung), erinnerte unter viel Applaus an den langen Widerstand in Buldern gegen die Eingemeindung nach Dülmen (Zitat aus der damaligen DZ: "Lieber gehe ich zu Fuß nach Münster, als dass ich mit dem Bus nach Dülmen fahre") und erklärte, dass Buldern in der napoleonischen Ära "eine Zeit lang französisch" gewesen sei.

Es war ein schwungvoller Start ins Neue Jahr, der viele der Anwesenden optimistisch gestimmt haben dürfte.


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